
Nachhaltigkeit
Morgen mitdenken.
Wir verändern uns, um Wandel zu ermöglichen.
Ja, es stimmt: Heute transportieren wir noch zum Großteil fossiles Erdgas durch unser rund 4.400 Kilometer langes Leitungsnetz. Wir bauen Wasserstoffinfrastruktur auf und erweitern die Einspeisekapazitäten für Biomethan. Damit leisten wir einen infrastrukturellen Beitrag zur Transformation des regionalen Energiesystems. Gleichzeitig kommunizieren wir transparent: Erdgas bleibt auch in den kommenden Jahren Teil unseres Transportportfolios. Doch die Tage des Erdgases sind gezählt. Wir haben diese Entwicklungen frühzeitig erkannt. Ausgehend vom heutigen Erdgastransport entwickeln wir unser Netz schrittweise für Wasserstoff weiter und integrieren zunehmend Biomethan.
Die Herausforderung dabei: Wir müssen das eine tun, ohne das andere zu lassen. Die Existenz zweier Systeme – eines für Erdgas und eines für Wasserstoff – bedeutet aber auch eine steigende Komplexität in Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung, die uns als Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Dadurch und dafür verändern wir uns tiefgreifend: Es handelt sich um den vielleicht weitreichendsten Transformationsprozess in unserer Unternehmensgeschichte. Dieser Prozess wird Zeit in Anspruch nehmen und nicht ohne Widersprüche und Hindernisse zu bewältigen sein. Aber die Richtung ist klar und wir gehen voran – Schritt für Schritt die Zukunftstreppe empor.
Unser Nachhaltigkeitsverständnis
Bestehendes verbessern
In jedem Unternehmen gibt es Stellschrauben für mehr Nachhaltigkeit. Auch bei uns. Nur indem wir Nachhaltigkeit auf allen Ebenen zur zentralen Handlungsprämisse machen und ehrlich reflektieren, können wir uns weiterentwickeln.
Neues wagen
Mit Wasserstoff entsteht ein neuer Markt. Sein Aufbau erfordert Investitionen, technische Kompetenz und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Marktakteure. Wir bringen hier unsere mehr als einhundertjährige Erfahrung im Gastransport ein.
Wandel ermöglichen
Wasserstoff kann in schwer elektrifizierbaren Industrieanwendungen eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere erneuerbar erzeugter Wasserstoff kann dort zur Dekarbonisierung beitragen. Auch Biomethan kann fossiles Erdgas ersetzen und dadurch Emissionen verringern. Mit unserer Transportinfrastruktur schaffen wir Verbindungen zwischen Wasserstofferzeugern, Speichern, Importpunkten und potenziellen Abnehmern.
Unsere Kennzahlen
>> Nachhaltigkeitsbericht ab S. 28
Seit 2021 berichten wir über unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten, Maßnahmen, Kennzahlen und Fortschritte. Dazu nutzen wir eine immer systematischere Erfassung einer Vielzahl von Kennzahlen. In Vorbereitung auf die Berichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) haben wir dazu Ende 2024 ein digitales Kennzahlenmanagement eingeführt, das wir nun kontinuierlich weiterentwickeln. Hier ein Einblick:
Unsere Strukturen
und Ansprechpersonen
Nachhaltigkeit ist bei Thyssengas eine Gemeinschaftsaufgabe. Viele Unternehmensbereiche tragen dazu bei, Umweltwirkungen zu verringern, sichere und attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen und gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. Mit der Verabschiedung unserer Nachhaltigkeitsrichtlinie haben wir 2024 einen verbindlichen Rahmen für Nachhaltigkeit als Gemeinschaftsaufgabe geschaffen. Wir sind stolz auf die vielen Mitarbeitenden, die das Thema unternehmensweit vorantreiben.
Unsere Referenten für Nachhaltigkeit, Henrik Schultz-Brunn und Timm Dominik, fungieren dabei als koordinierendes Bindeglied zwischen Nachhaltigkeitsstrategieentwicklung und deren operativer Umsetzung. Sie verantworten die interne und externe Kommunikation von Nachhaltigkeitsaktivitäten, erarbeiten gemeinsam mit den Expertinnen und Experten der jeweiligen Bereiche Lösungsansätze, setzen Impulse und führen unternehmensweite Grundsatzentscheidungen herbei. Bei Fragen oder Anregungen stehen Ihnen unsere Referenten für Nachhaltigkeit zur Verfügung.
Henrik Schultz-Brunn
henrik.schultz-brunn@thyssengas.com
+49 231 91291 2009
Timm Dominik
timm.dominik@thyssengas.com
+49 2319 1291 2557
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