Thyssengas Netzzugang

Krisenvorsorge Gas


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für Kunden · nachgelagerte Netzbetreiber · Händler: 0800-4540220


23. Juni 2022 · BMWK ruft Alarmstufe des Notfallplans Gas aus

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat in Person von Bundeswirtschafts­minister Robert Habeck heute die Alarmstufe im Notfallplan Gas, also die zweite von drei Stufen, ausgerufen.

Die Gasversorgung in Deutschland ist aktuell uneingeschränkt gewährleistet, dies gilt auch für das von Thyssengas betriebene Fernleitungsnetz. Die Situation wird auf Ebene der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) fortlaufend auf nationaler und europäischer Ebene überwacht.

Grund für die Ausrufung der Alarmstufe ist laut BMWK die seit dem 14. Juni 2022 bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das weiterhin hohe Preiseniveau am Gasmarkt. Das BMWK bewertet die aktuelle Lage als eine Störung der Gasversorgung, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führe. Der Markt sei aber noch in der Lage, diese Störung oder die Nachfrage zu bewältigen. Die Information des BMWK findet sich hier: BMWK - Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ruft Alarmstufe des Notfallplans Gas aus – Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet

Wir möchten an dieser Stelle betonen: Die Gasversorgung in Deutschland ist derzeit uneingeschränkt gewährleistet. Entsprechend besteht für unsere Kunden aktuell kein Handlungsbedarf. Im Fall einer Neubewertung der Versorgungslage kommen wir erneut auf unsere Kunden zu.

Sollte aufgrund einer akuten Gasmangellage die dritte Krisenstufe (Notfallstufe) ausgerufen werden, liegt die Entscheidung über Abschaltungen bei der Bundesnetzagentur (BNetzA), nicht beim jeweiligen Fernleitungsnetzbetreiber. Die Netzbetreiber würden in diesem Fall von der BNetzA zur Abschaltung angewiesen. 

Derzeit bestehen für Industriekunden keine behördlich definierten Priorisierungen.  

Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, Ihre Argumente für eine besondere Priorisierung direkt an die Bundesnetzagentur zu richten: 

Bundesnetzagentur Bonn
Krisenstab der Bundesnetzagentur

Tulpenfeld 4, 53113 Bonn
Postfach 80 01, 53105 Bonn

Zu Ihrer Information: Die BNetzA veröffentlicht auf ihrer Seite von Montag bis Freitag täglich einen Lagebericht zur Gasversorgung in Deutschland. Diesen Bericht finden Sie hier.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen und Klarstellungen weiterhelfen zu können.
Sobald neue Informationen zur aktuellen Versorgungssituation vorliegen, wird Thyssengas erneut informieren. 


4. April 2022 · Kundenveranstaltung zur Krisenvorsorge Gasmangellage

Thyssengas hat am 4. April 2022 eine virtuelle Kundenveranstaltung zum Thema Krisenvorsorge Gasmangellage durchgeführt.

Die Veranstaltung stieß bei nachgelagerten Netzbetreibern und Industriekunden auf großes Interesse. Dabei informierte Thyssengas über eine Reihe von Krisenmanagement-Aktivitäten, die auf europäischer, deutscher und auf Unternehmensebene ergriffen wurden. Ausführlich Zeit nahmen Sie die Experten von Thyssengas für die Erläuterung des bestehenden Prozesses Leitfaden Krisenvorsorge, der von Branchenverbänden BDEW, VKU, GEODE entwickelt wurde.

In Folge der Ausrufung der Frühwarnstufe durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am 30.03.2022 hatten sich die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) darauf verständigt, im Rahmen des BDEW-Leitfadens Krisenvorsorge Gas zu agieren und erste notwendige Abstimmungen mit den nachgelagerten Verteilnetzbetreibern vorzunehmen sowie die angeschlossenen Industriekunden, Speicherbetreiber und Kraftwerken vorsorglich zu informieren. Dieses Vorgehen wurde seitens Thyssengas in der Veranstaltung noch einmal erläutert, ebenso wurden diesbezüglich zahlreiche Fragen der Teilnehmer beantwortet. Den Abschluss bildeten Empfehlungen für alle beteiligten Akteure mit Blick auf die bestmögliche Krisenvorsorge.

Die Unterlagen der Veranstaltung finden Sie hier


30.03.2022 · Frühwarnstufe im Notfallplan Gas ausgerufen – Versorgung aktuell uneingeschränkt gewährleistet

Dortmund, 30.03.2022, 16:15 Uhr

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat heute Morgen die Frühwarnstufe im Notfallplan Gas ausgerufen.

Dabei handelt es sich um eine Vorsorgemaßnahme und die erste von insgesamt drei Eskalationsstufen. Die Gasversorgung in Deutschland ist aktuell uneingeschränkt gewährleistet. Es gibt derzeit keine Versorgungsengpässe. Sowohl national als auch auf europäischer Ebene wird die Situation fortlaufend überwacht. Auslöser sind Äußerungen der russischen Regierung, Zahlungen für Gasimporte nur in Rubel zu akzeptieren und ohne Rubel-Zahlungen die Gaslieferungen zu stoppen

In Folge der Ausrufung der Frühwarnstufe durch das BMWK haben sich die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) darauf verständigt, im Rahmen des BDEW-Leitfadens Krisenvorsorge Gas zu agieren und erste notwendige Abstimmungen mit den nachgelagerten Verteilnetzbetreibern vorzunehmen sowie die angeschlossenen Industriekunden, Speicherbetreiber und Kraftwerken vorsorglich zu informieren. Der Leitfaden definiert die weiteren Prozess- und Abstimmungsschritte in der gegenwärtigen Lage sowie in möglichen künftigen Krisenstufen.

Zu weiteren notwendigen Schritten stimmen sich die Fernleitungsnetzbetreiber fortlaufend mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und der Bundesnetzagentur (BNetzA) ab. Darüber hinaus steht Thyssengas im engen Austausch mit den zuständigen Landesministerien und -behörden.

Sobald neue Informationen zur aktuellen Versorgungssituation vorliegen, wird Thyssengas erneut informieren.