Thyssengas lädt für geplantes Wasserstoff-Leitungssystem Rommerskirchen-Wesseling zu vier Dialogmärkten ein

Der Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas lädt im April und Mai zu öffentlichen Dialogmärkten entlang des geplanten Trassenkorridors des Wasserstoff-Leitungssystems Rommerskirchen-Wesseling ein. Die Abendveranstaltungen bieten allen Interessierten die Möglichkeit, sich über die aktuelle Planung des Vorhabens zu informieren und Hinweise einzubringen, bevor im August die Raumverträglichkeitsprüfung beginnt.

Der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort hat für Thyssengas einen hohen Stellenwert. Bei den Dialogmärkten stehen Fachexperten an verschiedenen Themeninseln für persönliche Gespräche zur Verfügung, erläutern den aktuellen Planungsstand und beantworten offene Fragen. 
Die Dialogmärkte finden jeweils von 18 bis 21 Uhr statt: 
22.04. in Hürth: Bürgerhaus Hürth – Friedrich-Ebert-Straße 40, 50354 
23.04. in Pulheim: Abtei Brauweiler – Ehrenfriedstraße 19, 50259 
05.05. in Wesseling: Rheinforum Wesseling – Kölner Straße 42, 50389 
26.05. in Bergheim: MEDIO.RHEIN.ERFT – Konrad-Adenauer-Platz 1, 50126

Über das Projekt 
Das Leitungssystem Rommerskirchen-Wesseling schließt das Rheinland an das entstehende Wasserstoff-Kernnetz an. Hierfür stellt Thyssengas bestehende Erdgas-Leitungen auf den Transport von Wasserstoff um und verbindet diese durch Neubau-Abschnitte. Über das rund 50 Kilometer lange sichert Thyssengas eine Wasserstoff-Versorgungsperspektive für Industrie und Mittelstand vor Ort. Um die Region auch während des Übergangs zur Wasserstoff-Nutzung weiterhin zuverlässig mit Erdgas versorgen zu können, plant Thyssengas außerdem eine neue Erdgas-Leitung von Hoeningen (Rommerskirchen) nach Oberaußem (Bergheim). Die Leitung wird von Beginn an so ausgelegt, dass sie perspektivisch ebenfalls Wasserstoff transportieren kann. Derzeit bereitet Thyssengas die Antragsunterlagen für die Raumverträglichkeitsprüfung vor. Ziel des behördlichen Verfahrens ist die Ermittlung eines raumverträglichen Trassenkorridors, der dann als Grundlage für die weitere Planung des Trassenverlaufs dient. Die Einreichung der Antragsunterlagen bei den zuständigen Behörden ist für August 2026 vorgesehen.

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