Derzeit bereitet der Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas eine Erdgastransportleitung zwischen Kalle (Niedersachsen) und Ochtrup (Nordrhein-Westfalen) für den Transport von Wasserstoff vor. Gestern informierte das Dortmunder Unternehmen an einem Leitungspunkt in Nordhorn über die technische Aufgabe der Umrüstung von Erdgas auf Wasserstoff (H2) sowie die Bedeutung der Transportverbindung für die künftige Wasserstoff-Wirtschaft in der Region.

Deutschland muss Tempo machen beim Wasserstoffhochlauf, um die Versorgung zu sichern und Klimaschutz voranzutreiben. Der heute von den Fernleitungsnetzbetreibern gemäß § 28q EnWG vorgelegte Wasserstoffbericht zeigt auf, wie mit einer Integration der Wasserstoffnetzplanung in die bewährte Gasnetzplanung die notwendige Transportinfrastruktur effizient, zügig und zielgerichtet aufgebaut werden kann.

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