Thyssengas Biogas

Transparente Planungs- und Bauprozesse

Planung, Genehmigung, Bau und Renaturierung – ein klar gegliederter, transparenter Prozess.

Hier finden Sie die Statusmeldungen zu unseren aktuellen Projekten


Stufe 1:

Bei jeder neuen Pipeline, die wir bauen prüft die Bundesnetzagentur den Nutzen für die Allgemeinheit.

Wenn der amtlich festgestellt ist, beginnt ein Raumord­nungsverfahren. Dabei legen wir die Route für die Pipeline in einem Korridor von 600 Metern Breite so fest, dass die Bauarbeiten Verkehrs­wege, Wohngebiete und Naturreservate möglichst wenig beeinträchtigen. Betriebe und Gemeinden sind bereits in dieser Phase an der Planung beteiligt, denn sie stellen ein förmliches „Anschlussbegehren“, mit dem sie formulieren, wie sie von der neuen Leitung profitieren wollen. Im Dialog mit den Nutzern und Anrainern erstellen wir den Plan für das Raumordnungs­verfahren und legen ihn zur Genehmigung vor.

Stufe 2:

Auf das Raumordnungsverfahren folgt das Planfeststellungsverfahren.

Jetzt wird die Planung bis auf den Meter exakt. Deshalb pflegen wir hier einen besonders engen Dialog mit allen Bürgern und Gemeinden entlang der Trasse. Dabei passen wir die Planung den Wünschen und Gegebenheiten an. So ist es zum Beispiel vollkommen normal für uns, dass wir eine landschafts­prägende Gruppe alter Bäume oder die Brutgebiete bestimmter Tierarten umgehen.

Auch der Ablauf der Bauarbeiten nimmt darauf Rücksicht. So haben wir zum Beispiel das Vogelschutz­gebiet Rysum bei Emden mit einer aufwendigen, kilometerlangen Horizontal­bohrung unterquert. Auf den idyllischen Teichen und Seen an der Oberfläche spürten die Tiere nichts davon, dass unter ihnen eine der leistungsfähigsten Pipelines des Landes verlegt wurde.

Ein Pipelineprojekt bei Aachen stoppten wir solange, bis die Eulen in einer nahen Baumgruppe ihre Brut ungestört beendet hatten. Natürlich blieben auch die Bäume stehen, damit die nächste Generation junger Eulen im Jahr darauf auch hier zur Welt kommen konnte.